Coyote Ugly

Augenschmaus: ...die Kojoten schwingen die Hüften.

Testosterongeschwängerte Partyluft weht durch den Saal - ...die Stimmung kocht. Von der ersten Szene an bejubelt die Zuschauermasse im mehr als voll besetzten Pädagogischen Zentrum eine sehenswerte Premiereaufführung.

In dem Musical geht es um eine schüchterne, aber talentierte Sängerin und Songschreiberin namens Violet. Sie hat vor, ihr bisheriges Leben zu ändern, um eine Karriere in New York zu starten – dort landet sie zunächst als Tänzerin in der berühmt-berüchtigten „Coyoten Bar“.

Gekonnt ausgetüftelte Choreografien und der beachtenswerte Mut der häufig solo am Bühnenrand singenden Jugendlichen finden Anerkennung.
Dazu rockt die Band der Musikschule unter Leitung von Stefan Otters Songs wie Britney Spears "Baby One More Time" frech daher.

In vollkommen enthusiastische Beifallsstürme aber drängt Lea Hansmann als Landei Violett ihre Zuhörer. Zweifelsohne ist sie der unangefochtene Star des Abends.

Dazu stand mit Olaf Elstermeyer als zweiter Protagonist ein starker Partner an ihrer Seite, der sich gefühlvoll in die sich entspannende Liebesgeschichte einfügt.

Das aufwendige Bühnenbild, für das sich der Technikkurs verantwortlich zeichnet, tat sein übriges. Die Gesamtleitung des aufwändig vom gleichnamigen Kinofilm adaptierten Bühnenstückes lag bei Siglinde Maurischat-Flaskämper.

Die Musical-AG wurde zudem durch außerschulische Kooperationspartner, wie etwa die Musikschule an der Schloßstraße und die Tanzschule Römkens, unterstützt.

Des Weiteren halfen die Schülerinnen der Kosmetik-AG dabei, die jugendlichen Schauspieler für ihren großen Auftritt richtig zu schminken.

Die Hausmeister beeindruckten mit ihrer selbstgebauten Theke der Coyoten Bar, welche drehbar war und sich perfekt in das jeweilige Bühnenbild eingliederte.

Besonderer Dank gebührt sicherlich auch der Schulsekretärin, die sich vor allem um die Werbung für das Theaterstück sowie den Karten(vor)verkauf kümmerte.

Lehrer und Schüler sind sich einig – ein solches Projekt ist der vielen Mühen wert. Obwohl insbesondere in der „heißen Phase“ kurz vor der Aufführung manch schulfreier Nachmittag mit Proben verbracht wurde und die Nerven aller Beteiligten sicherlich das ein oder andere Mal blank gelegen haben – in einem Punkt sind sich alle einig:

„An so einem tollen Projekt würden wir jederzeit wieder teilnehmen!“