Stadtwerke lassen 14 Realschüler experimentieren

Jeden Donnerstag sind 14 Achtklässler während einer Doppelstunde bei den Stadtwerken zu Gast. Das Ziel: Ihr Interesse für Technik und Wissenschaft soll geweckt werden. Deshalb steht bei der wöchentlichen Doppelstunde das "Experimentieren" im Vordergrund. "Während die Schüler in der ersten Woche in die theoretischen Grundlagen und Gefahren der Elektrotechnik eingeführt wurden, ging es bereits in der Folgewoche direkt zu praktischen Aufgabenbereichen über", heißt es in einer Pressemitteilung. Auch das Thema Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird im Rahmen des Schulprojektes von den Stadtwerken thematisiert. Besonderer Höhepunkt für die Schüler: Die Konstruktion eines Solarautos. Sie erfahren hautnah, was Energie alles bewirkt und wir Solarmotoren funktionieren. Stadtwerke-Mitarbeiter Herbert Fischer und Manfred Günther betreuen das Schulprojekt und freuen sich über das große Engagement und Interesse der Jugendlichen: "Natürlich ist Spaß an Technik und Naturwissenschaften Grundvoraussetzung für einen technischen Beruf." Da aber auch zunehmend Aufgaben im Team bearbeitet und Probleme in der Gruppe gelöst werden, sind auch Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke gefragt. "Wir haben die Schüler deshalb in Gruppen aufgeteilt, um auch ihre aktive Zusammenarbeit zu fördern", erklären die beiden.

LZ-Artikel