Parisfahrt September 2011

Parisfahrt vom 14.09.-17.09.2011

Alle waren pünktlich, nur der Bus nicht. Der Busfahrer fand die Zufahrt zu unserer Schule nicht. Nach mehreren Anrufen war das zum Glück geklärt so, dass wir gegen 7Uhr30 wegfahren konnten. Leider erwiesen sich zwei Schüler als nicht sonderlich reisetauglich und erst der Umweg zu einer Apotheke ermöglichte uns eine unbeschwerte Weiterfahrt.  Gegen 18 Uhr erreichten wir unser Hotel im 20. Arrondissement. Es war ein frisch renoviertes etap Hotel und alle Schüler waren zufrieden, dass es so schön war.

Um 19 Uhr trafen wir uns im Foyer, um mit der Metro zum Montmartrehügel zu fahren. Es war schon dämmrig, als wir durch den Garten hoch zur Sacré Coeur gingen. Links und rechts der Treppen lauerten schon die Armband- und Eiffelturmverkäufer auf Kundschaft. Es war wie Spießruten laufen  Oben angekommen genossen wir den Blick auf das abendliche Paris und den erleuchteten Eiffelturm. Nach einem Imbiss besichtigten wir die Kirche von innen. Sie beeindruckte durch ihre wunderschönen Mosaikarbeiten. Gegen 22 Uhr kamen wir wohlbehalten wieder im Hotel an.

Der nächste Morgen begann mit Frühstück zwischen 7Uhr30 und 8Uhr. Da wir eine zu große Gruppe für den Frühstücksraum waren, mussten wir uns aufteilen. Fast alle Schüler waren pünktlich. Um 9Uhr begrüßte uns unsere Stadtführerin zu unserer 3-stündigen Rundfahrt. Sie zeigte uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Bastille, das Marais, Notre-Dame, die Sorbonne, den Jardin du Luxembourg, die Oper, den Eiffelturm und das Louvre.

Am Louvre beendeten wir die Tour und machten Mittagspause. 2 Stunden später trafen wir uns am Place de la Concorde wieder, um die Champs-Elysées hinaufzubummeln. Die Schüler konnten nach Lust und Laune in den Geschäften stöbern. Unser Treffpunkt war der Triumphbogen. Von dort gingen wir zur Seine, um mit dem Bateau mouche zu fahren. Die einstündige Führung zeigte uns Paris von einer anderen Perspektive. Unser Busfahrer nahm uns wieder in Empfang und  brachte uns zum Gare Montparnasse, wo wir alle eine Gelegenheit zum Abendessen suchten. Als es dunkel war trafen wir uns vor dem Tour Montparnasse. Wir fuhren in den 56. Stock und hatten einen wunderschönen Ausblick auf die beleuchteten Sehenswürdigkeiten, ganz besonders den Eifelturm. Die Schüler ließen noch ein Erinnerungsfoto machen und hatten jede Menge Spaß dabei. Loran wurde durchsichtig, da seine T-shirt-Farbe mit dem Hintergrund übereinstimmte. Es war sehr lustig! Gegen 22Uhr erreichten wir unser Hotel und fielen müde in die Betten.

Am Freitagmorgen fuhren wir zum Friedhof Père Lachaise, auf dem einige Berühmtheiten wie Maria Callas, Victor Hugo, Edith Piaf, James Morrison, Molière und Oscar Wilde begraben sind. Viele der Gräber sind wie kleine Kapellen gestaltet und es findet sich keine Bepflanzung wie auf den Gräbern in Deutschland.

Unser nächstes Ziel war der Eifelturm. Wenn wir schon in Paris sind, dann wollen wir auch auf den Eifelturm, war die einhellige Meinung der Schüler. Da es ein Reservierungsproblem gab, war die schnellste Lösung auf den Turm zu kommen, die Besteigung zu Fuß. Alle waren begeistert von der schönen Aussicht. Nach einer kleinen Stärkung stiegen wir wieder in den Bus, um unser nächstes Ziel anzusteuern: Versailles.

Das Wetter hatte sich gebessert und Versailles empfing uns mit Sonnenschein. Die goldenen Zäune glitzerten und unterstrichen die Pracht des größten Schlosses Europas. Wir nahmen uns drei Stunden Zeit und kamen wieder nicht bis zum See, um Boot zu fahren. Gegen sechs Uhr versuchten wir ein Restaurant zu finden, was sich als schwierig erwies, da es noch zu früh war.

Gegen neun Uhr erreichten wir unser Hotel. Alle waren froh etwas früher zurück zu sein.

Der nächste Morgen war auch schon unser letzter Tag. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang entlang des Canal St. Martin und versorgten uns mit Baguette und Getränken. Dann fuhren wir zurück nach Bad Salzuflen, wo wir gegen 9 Uhr eintrafen.

Es war eine gelungene Fahrt ohne große Zwischenfälle. Ich bedanke mich für die tatkräftige Unterstützung durch Frau Brand und Frau Tharun.

Edith Karte