Fotovoltaikanlage
Unsere Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulzentrums Lohfeld
Seit dem Jahr 2006 besitzen wir eine eigene Fotovoltaikanlage, 2007 kam die zweite dazu.
Wie kam es zu diesem großen Projekt?
Bis zum vorletzten Jahr gab es unter Leitung von Frau Keller eine Energie-AG, die die Aufgabe hatte, sich mit Einsparung von Energie- und anderen Verbrauchskosten zu beschäftigen, sich zu informieren und die Mitschülerinnen und Mitschüler dazu zu motivieren, aktiv mit zu sparen. Seit vielen Jahren gibt es auch eine Zusammenarbeit mit der Stadt und dem e&u-Büro. An den Einsparungen werden die Schulen der Stadt finanziell beteiligt.
Vor etwa fünf Jahren kam die damalige Energie-AG auf die Idee, eine Fotovoltaikanlage auf das Dach der Schule bauen zu wollen. Ganz so einfach war das natürlich nicht, es mussten viele Hürden genommen werden bis die erste Anlage tatsächlich gebaut werden konnte. So mussten wir uns informieren über technische Dinge, über die Möglichkeiten einer Finanzierung und über Genehmigungen und Anträge, über Fördermittel vom Staat und von anderen Stellen und vieles mehr.
Letztendlich haben wir einen guten Berater in Herrn Pauli gefunden, der damals einen Sohn auf unserer Schule hatte. Durch das e&u-Büro sind wir über Finanzierungsmöglichkeiten und staatliche Hilfen, z.B. die Rückeinspeisevergütung, informiert worden.
Anträge gingen an die Stadtverwaltung, die uns den Bau auf dem Dach der Schule genehmigte und unser Projekt damit unterstützte. Anträge gingen auch an das Land und an viele potentielle Sponsoren. Wir haben das Energie-Einsparungsgeld verwendet als Grundstock, aber die Summe reichte natürlich nicht, so dass mehrere Sponsoringveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der SV durchgeführt wurden dadurch waren alle Schülerinnen , Schüler und deren Eltern daran beteiligt, das Geld zusammen zu tragen, um beide Anlage finanzieren zu können.
Nach all diesen Hürden konnte die Anlage auch praktisch gebaut werden. Die Jungen und Mädchen der AGs durften richtig mit anpacken, als die Firma Pauli die beiden Anlagen baute und ans Netz anschloss (siehe Tabelle).
Jetzt merken wir jedes Jahr, dass die Arbeit sich gelohnt hat:
Für die Umwelt - jeden Tag wird weniger klimaschädliches CO2 produziert - und auch direkt für unsere Schulfinanzen, denn jedes Jahr bringt die Anlage klingende Euros in die Kasse des Fördervereins, so dass wir damit z.B. die Berufswahlvorbereitung der 9er-Klassen, die Einkäufe der Lektüren für die Klassen, etliche Unterrichtsmaterialien und Experimentiermaterialien usw. unterstützen können, Dinge, die wir uns mit dem normalen Schuletat nicht leisten könnten.
Unsere heimlichen Helfer: Viele haben mitgewirkt bis es so weit war!
Mit einem Lastenaufzug der Firma Engelhardt wurden die schweren Teile auf das Dach transportiert. Herr Pauli überwacht die Arbeiten. Er hat uns beraten, geplant und alles technische gemanagt. Die aufgewendete Arbeit hat er der Schule gespendet.
Frau Brand ist unsere Fördervereinsvorsitzende. Sie erledigt sehr gewissenhaft alles Bürokratische für die Photovoltaikanlage. Der Förderverein ist für die Schule zum „Energiewirt“ geworden!







